Groß Den­ken – klei­ne Fläche!

Wir wol­len Land­wirt­schaft neu den­ken — klei­ner, nach­hal­ti­ger und vielfältiger.

Wir bau­en dazu auf über 1.000 m² fri­sches Gemü­se an. Das klingt nicht viel, aber es lohnt sich trotz­dem — für uns, für die Natur und für den Boden. Wir sind kei­ne anony­men Produzent*innen, son­dern Cha­rak­ter­köp­fe aus Wer­dorf, die zei­gen wol­len, wie wir gemein­sam mit der Natur für mög­lichst vie­le Men­schen Lebens­mit­tel anbau­en können.

Wir, das sind Lau­ra Kunz und David Heun.
Lau­ras Lei­den­schaft ist die Land­wirt­schaft und ganz beson­ders der Gemü­se­bau. Als Bil­dungs­wis­sen­schaft­le­rin und Trai­ne­rin für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ist es ihr ein Anlie­gen bio­lo­gi­sche Pro­zes­se mög­lichst sinn­haft und anschau­lich dar­zu­stel­len und begreif­bar zu machen.
David ver­eint als Mecha­tro­nik-Inge­nieur mit Mas­ter in Bar­rie­re­freie Sys­te­me sei­nen Prag­ma­tis­mus mit einer Visi­on einer inklu­si­ven Gesell­schaft. Für ihn kann kein Pro­jekt zu groß und kein Gedan­ke zu kom­plex sein, um ihn nicht ein­fach und auch für Men­schen mit Beein­träch­ti­gung erleb­bar zu machen.

Wir bei­de sind lei­den­schaft­li­che Pfadfinder*innen und enga­gie­ren uns für die Deut­sche Pfad­fin­der­schaft St. Georg.

Gärt­ne­rei am Mühlgraben

Die alte Gärt­ne­rei in Wer­dorf exis­tiert min­des­tens seit den 60er am Mühl­gra­ben unweit der Marx­müh­le. Die Gärt­ne­rei wur­de im Lau­fe der Jah­re im Neben­er­werb und in viel­fäl­ti­ger Wei­se als Frei­zeit­grund­stück genutzt. Spä­tes­tens seit der Jahr­hun­dert­wen­de ver­fal­len Gewächs­häu­ser und Neben­ge­bäu­de und so haben wir 2016 nach dem Tod des Vor­be­sit­zers das Gelän­de stark ver­müllt und zuge­wu­chert über­nom­men. Was ein Pro­jekt! Trotz der schwie­ri­gen Aus­gangs­la­ge über­zeugt die Gärt­ne­rei heu­te auf ca. 6.000 Qua­drat­me­tern mit einem viel­fäl­ti­gen Strauch- und Baum­be­stand, per­ma­nen­ten Bee­ten und der wun­der­schö­nen Lage an der Wer­dor­fer Aue. 

© Open­Street­Map-Mit­wir­ken­de

Die Gärt­ne­rei ist zu Fuß vom Wer­dor­fer Bahn­hof inner­halb von 10 Minu­ten zu errei­chen, liegt ver­kehrs­güns­tig an der B277 und unweit der Auto­bahn A45. Vom Dorf aus führt ein ca. 200 m lan­ger asphal­tier­ter Weg zu dem Gelän­de. Vor dem Gelän­de befin­den sich aus­rei­chend Park­plät­ze und Abstell­mög­lich­kei­ten für Fahrräder.

2 Alpa­kas, 70 Hüh­ner und eine Pri­se Wahnsinn

Ein biss­chen wahn­sin­nig muss man schon sein, um ein Pro­jekt wie das Uns­ri­ge zu star­ten. Einen Hau­fen Müll ent­sor­gen, groß den­ken und klein anfan­gen, immer wie­der aus­pro­bie­ren, manch­mal schei­tern und gemein­sam mit vie­len Freund*innen die Erfol­ge fei­ern — wir lie­ben was wir tun! 

Neben dem Gemü­se­bau, der eher Lau­ras Ding ist, grün­den wir gera­de einen Lern­bau­ern­hof, weil wir die vie­len Erfah­run­gen ger­ne wei­ter geben wol­len und vor allem für Kin­der und Jugend­li­che mit und ohne Behin­de­rung erfahr­bar machen wol­len. Das ist ein gro­ßes Her­zens­pro­jekt, das immer wei­ter vor­an­schrei­tet und hof­fent­lich bald an den Start geht. 

Und wenn wir mal nicht Gemü­se anbau­en, bei den Pfad­fin­dern sind oder einen Lern­bau­ern­hof grün­den, dann sind wir viel­leicht auf der Hüh­ner­wei­de und küm­mern uns um unse­re ca. 70 Lege­hen­nen der Ras­se Cof­fee und Cream oder um unse­re Hüh­ner­hir­ten Casper und Fin­dus. Kommt uns doch mal besuchen!